Die jungen Schwyzer Kunstturnerinnen des DTV Küssnacht haben zum Saisonabschluss auf nationaler Bühne überzeugt. Auf den sechsten Rang in der Nationalliga C an den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften in Genf folgte nur eine Woche später der historische Höhepunkt: Noelia Roos, Giulia Stierli und Jael Hofstetter holten an den Schweizer Meisterschaften in Winterthur die Bronzemedaille im Mannschaftswettkampf der P5-Amateurinnen.
Für die Schwyzer Kunstturnerinnen waren es zwei intensive und erfolgreiche Wochen auf nationaler Ebene. Den Auftakt machten am 26. September die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften (SMM) in Genf. Dort trat Schwyz mit Giulia Stierli, Jael Hofstetter, Noelia Roos, Alena Pollini und Nyla Hofstetter in der Nationalliga C an. Stolz trugen die Turnerinnen das rot-weisse Turndress des Kantonal-Schwyzer Turnverbandes (KSTV). Das junge Team erreichte mit 115,850 Punkten den sechsten Schlussrang und liess Neuenburg 2 und Waadt 2 hinter sich.
Schwyzerinnen überzeugen am Balken
Besonders am Balken zeigten die Schwyzerinnen, dass sie mit den besten Mannschaften ihrer Liga mithalten können. Mit 30,000 Punkten erzielten sie an diesem Gerät das drittbeste Teamresultat der gesamten Nationalliga C. Die Schwyzer Turnerinnen nutzten diesen Wettkampf als Vorbereitung für die SM eine Woche später sowie zum Sammeln wertvoller Erfahrungen auf höchster nationaler Stufe. Der sechste Schlussrang zeigte, wie nahe die Schwyzerinnen in einzelnen Bereichen bereits an der nationalen Spitze ihrer Liga lagen.
Eine Woche später folgt der Sprung aufs Podest
Nur eine Woche nach der SMM bot sich den Schwyzerinnen die nächste Gelegenheit, ihr Können auf nationaler Ebene zu zeigen. Am 3. und 4. Oktober fanden in der AXA Arena in Winterthur die Schweizer Meisterschaften im Kunstturnen statt und diesmal gelang der Sprung aufs Podest.
Im Mannschaftswettkampf der P5-Amateurinnen traten Noelia Roos, Giulia Stierli und Jael Hofstetter gemeinsam für den Kanton Schwyz an. Das Trio gewann die Bronzemedaille und musste sich lediglich von Bern und Zürich geschlagen geben. Diese Medaille ist in der Geschichte des DTV Küssnacht historisch. Kampfrichterin und Trainerin Céline Sidler freute sich bereits auf dem Wettkampfplatz sichtlich über den Erfolg ihrer Schützlinge.
Erneut stark am Balken
Wie bereits eine Woche zuvor in Genf gehörte der Balken zu den Schwyzer Stärken. Die drei Turnerinnen kamen in der Mannschaftswertung auf 19,500 Punkte und erturnten sich damit das zweitbeste Balkenresultat des gesamten Teilnehmerfeldes. Am Stufenbarren gehörten die Schwyzerinnen ebenfalls zur Spitze. 19,550 Punkte bedeuteten das drittbeste Mannschaftsergebnis, da alle sicher durchturnen konnten und Nerven zeigten.
Roos und Stierli mit identischem Total
Im Einzelmehrkampf hielten die Schwyzerinnen mit der nationalen Konkurrenz mit. Dabei gab es eine Besonderheit: Noelia Roos und Giulia Stierli erreichten beide exakt 39,300 Punkte. Sie klassierten sich auf den Rängen elf und zwölf und verpassten damit die Top Ten nur knapp.
Noelia Roos zeigte ihre höchste Wertung mit 11,100 Punkten am Sprung. Giulia Stierli setzte ihr persönliches Ausrufezeichen dagegen am Stufenbarren. Mit 10,100 Punkten erzielte sie die zweitbeste Wertung des gesamten P5A-Teilnehmerfeldes an diesem Gerät.
Hofstetter komplettiert das Bronze-Trio
Jael Hofstetter leistete ihren Beitrag zum Medaillengewinn. Sie erreichte im Mehrkampf 38,700 Punkte und Rang 16. Ihre höchste Wertung erhielt sie mit 11,050 Punkten am Sprung.
Entscheidend für den Bronze-Erfolg war letztlich die Geschlossenheit des Trios. In der Mannschaftswertung kamen pro Gerät jeweils die beiden besten Resultate in die Wertung. So konnten sich die drei optimal ergänzen.
Starker Abschluss für den Schwyzer Nachwuchs
Die beiden nationalen Wettkämpfe zeigen die positive Entwicklung der jungen Schwyzer Kunstturnerinnen. In Genf sammelte das fünfköpfige Team wertvolle Erfahrungen in der Nationalliga C.
Nur eine Woche später folgte in Winterthur die Bestätigung – diesmal verbunden mit Edelmetall. Noelia Roos, Giulia Stierli und Jael Hofstetter krönten den Saisonabschluss mit der Bronzemedaille an den Schweizer Meisterschaften. Die beiden Grossanlässe innerhalb einer Woche machten vor allem eines deutlich: Am Balken gehören die Schwyzerinnen bereits zu den stärksten Teams ihrer Konkurrenz.



































